Endodontie

Kein Zahnersatz, kann so verträglich sein, wie die eigenen Zähne. Deshalb ist die Zahnmedizin mehr den
je darauf bedacht, die natürlichen Zahne zu erhalten.

Ein Zahn besteht- oberhalb des Zahnfleisches- aus einer Zahnkrone und einer oder mehreren Zahnwurzeln,
in deren inneren sich der Zahnnerv (die Pulpa) befindet. Bei Erkrankungen des Zahnes, zumeist bedingt
durch Karies, kann sich dieser Nerv entzünden und nachfolgend absterben. Ein buchstäblich
„gefundenes Fressen“ für Bakterien! Sie können sich jetzt über Kanälchen in der Zahnwurzel bis zur
Wurzelspitze ausbreiten und dort Entzündungen provozieren.

Bleibt der Zahn unbehandelt, können die Bakterien und übrigens nicht nur ungehindert in die
Kieferknochenregion eindringen, sondern- vermittelt über die Blutzirkulation- den gesamten
Organismus belasten.

Derartigen Infektionen ist nur mit einer so genannten Wurzelkanalbehandlung  beizukommen.
Hierbei werden, unter Zuhilfenahme eines Operationsmikroskops, die haarfeinen Wurzelkanäle bis zur
Wurzelspitze sorgfältig gesäubert, erweitert , desinfiziert und anschliessend bakteriendicht verschlossen.

Der enorme Vorteil einer Wurzelkanalbehandlung liegt darin, dass der natürliche Zahn langfristig erhalten
werden kann. Hinzukommt, dass die heutigen Techniken und Medikamente eine Behandlung ermöglichen,
die in aller Regel schmerzfrei ist- weder während des Eingriffs noch in der Zeit danach.